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Zur Person
Jochen Schimmang wurde 1948 in Northeim (Hannover) geboren und wuchs in Leer (Ostfriesland) auf. Er studierte von 1969 bis 1974 Politische Wissenschaften und Philosophie an der Freien Universität Berlin und arbeitete später in der Erwachsenenbildung, bis er 1993 endgültig das Leben eines freien Autors wählte. Von 1978 bis 1998 lebte er in Köln, danach ein Jahr in Paris, bevor er 1999 nach Leer zurückkehrte. Seit dem Sommer 2005 lebt Jochen Schimmang mit seiner Frau Sabine in Oldenburg.
Er war 1996/97 poet in residence an der Universität Essen und im Wintersemester 2000/2001 Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 1996 wurde er für den Erzählband Königswege mit dem Rheinischen Literaturpreis und 2002 für den Roman Die Murnausche Lücke mit dem Preis „das neue buch“ ausgezeichnet und gewann auf den Zonser Hörspieltagen den Preis „Regionales Hörspiel“ 2005. Im Jahr 2000 erhielt er das Niedersächsische Jahresstipendium für Literatur.
Schimmang schreibt regelmäßig für große Zeitungen und für den Rundfunk und hat mehrere Bücher aus dem Englischen übersetzt.
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